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Marc, die Wildsau ;)

Marc beim Wild Sau Dirt Run 2011Der wohl einzige d&h Sportler der sich heuer als echte "Wildsau" bezeichnen darf, ist Marc Hemetsberger. Er hat sich nach reiflicher Überlegung den Strapazen des "Wild Sau Dirt Run 2011" hingegeben, der am 22. Oktober in Laaben bei St. Pölten zum dritten mal stattgefunden hat. 

Einen super Bericht gibts von ihm persönlich unter weiterlesen ... (danke Marc ... und Daumen hoch dafür, daß Du Dir das auferlegt hast)

Ein paar Fotos gibt natürlich in der Gallerie

Infos zur Veranstaltung gibts hier: http://www.wild-sau.at

Nach langer u. gründlicher Überlegung entschloss ich mich, für die wohl härtesten 10km meines Lebens dem "WILD SAU DIRT RUN" anzumelden. 

Dieser wohl einzigartige Crosslauf der besonderen Art fand am 22.Oktober statt. Der Kurs bestand aus 2 Runden, nach dem Start ging es 7km quer steil bergauf und auch steil bergab mitten durch Wälder und Bachbette (teilweise ging es am Ar... runter, da es zum laufen zu steil war).

Nach Überwindung der sogenannten Teufelsschluchten und dem gefürchteten Arschberg erreichte man das Zielgelände, wo man sich auch gleich in den Hindernisparkour stürzen durfte, der wie folgt gestaltet war:

Zum Abkühlen in ein Schlammloch, danach durch das etwas erfrischende Wasserloch, danach folgten: Holzkletterhinderniss - 1m bis 1,60m hoch gespannte Baumstämme - Slackline - ein kurzer knackiger, steiler, sehr rutschiger Schlammhügel - ein 4m hoher LKW-Anhänger gefüllt mit Baumstämmen - ein Heuhaufen - jetzt meine Lieblingsstation: ein Dschungel aus Strombändern, mhhh - unter einem Drahtgeflächt durchrobben - eine rutschige steile Rampe mit einem 2,5m Sprung wieder runter - durch Traktorreifen (stehend) - durch einen Schlauch aus LKW Reifen kriechend - zu guter letzt über einen wilden Reifenhaufen;
Anschließend ging es durchs Ziel in die zweite 3km Runde, wieder steile Wälder, Schluchten u. Bäche. Nach der zweiten Runde noch mal durch den ganzen Hindernissparkur.

Ich war mit meinen Kräften völlig am Ende und kroch, schon fast am Zahnfleisch, endlich durchs Ziel: Die Tortur hatte nach 2:38:47h endlich ein Ende; Platz 506 von 900 männlichen Teilnehmern im Ziel.

Das Geschenk dieser Veranstaltung: ein 5 Tage lang andauernder schmerzhafter Muskelkater und eine super Medaille für jeden der das Ziel erreicht.

Mitmachen lohnt sich, erstens hat man wieder wertvolles für´s Leben gelernt und zweitens gibt es anschließend eine super Party mit riesem Lagerfeuer.

Ich hoffe, das wir, das d&h Radsportteam, nächstes Jahr eine Mannschaft von mind. 4 Teilnehmern stellen!!! Ich würde diesen "Spaß" gerne mit euch teilen, hahahaha!!!!!!!!